Sale-and-Leaseback für Gewerbeimmobilien.
Liquidität ohne Standortwechsel — wie es funktioniert und für wen es passt.
Was ist Sale-and-Leaseback?
Sie verkaufen Ihre Gewerbeimmobilie an einen Käufer (z. B. an uns) und mieten sie unmittelbar zurück — typisch über 5–15 Jahre Festmietvertrag, mit Option zur Verlängerung. Der Effekt: Sie bekommen den Marktwert der Immobilie als Liquidität, betreiben aber Ihr Geschäft am gleichen Standort weiter.
Wann es sich lohnt
- Wachstum finanzieren: Die Halle gehört Ihnen — aber das Wachstumskapital steckt darin fest. Sale-and-Leaseback macht es liquide.
- Nachfolge / Auszahlung: Ein Familienmitglied scheidet aus, soll ausgezahlt werden. Statt Kredit aufzunehmen: Immobilie verkaufen, zurückmieten.
- Bilanzentlastung: Anlagevermögen schrumpft, Liquide Mittel steigen. Eigenkapitalquote kann optisch verbessert werden (je nach Bilanzierung).
- Sanierungsstau auslagern: Sie wollen sich nicht um BAFA, Energieberater und Handwerker kümmern. Wir kaufen, sanieren, vermieten an Sie zurück (zu marktgerechten Konditionen, mit ESG-Klassen-Sprung).
Vertragsgestaltung
Der Schlüssel ist der Mietvertrag. Typische Punkte, die wir verhandeln:
- Mietlaufzeit (5/10/15 Jahre) und Verlängerungsoption
- Indexierung (oft VPI mit Schwellwert)
- Instandhaltung (Dach&Fach beim Vermieter, Schönheitsreparaturen beim Mieter)
- Rückbauverpflichtungen am Ende
- Vorkaufsrecht oder Rückkaufoption für den Verkäufer
- Untervermietungs-Klausel (falls Sie Teilflächen weiterreichen wollen)
Bilanzwirkung & Steuern
Verkauf der Immobilie führt typischerweise zu einer Realisierung der stillen Reserven — das heißt: Sie versteuern den Veräußerungsgewinn. Im Gegenzug ist die Miete vollständig als Betriebsausgabe absetzbar. Die genaue Bilanz- und Steuerwirkung hängt von Ihrer Gesellschaftsform und der Struktur ab — wir koordinieren das mit Ihrem Steuerberater (oder vermitteln einen aus unserem Netzwerk in Detmold).